Stevia ist eine ursprünglich in Südamerika beheimatete Staude, aus der man den gleichnamigen Zuckerersatzstoff gewinnt.

Stevia ist bis zu 300 Mal süßer als Zucker, 

nicht kariogen und für Diabetiker geeignet.

 

Was ist Stevia genau?

Bei Stevia (stevia rebaudiana) handelt es sich um eine Pflanze aus Südamerika, die in der Nähe der Amambai-Bergkette wächst. Dabei werden für den Süßstoff Stevia vor allem die Stevioglycoside wie

  • Steviosid und
  • Rebaudiosid A

verwendet.  Stevia ist mittlerweile in der EU als Süßstoff E960 genehmigt worden und wird auch als Mischprodukt mit normalem Zucker im Handel angeboten.

Die Süßkraft einiger Stevioglycoside erweist sich im Vergleich zu Handelszucker als enorm. Aber selbst die Kombination in den Blättern der Stevia-Pflanze weist immer noch eine deutlich stärkere Süßkraft auf als der bekannte Zucker aus Rüben. Ein weiterer großer Vorteil liegt darin, dass Stevia praktisch nicht verstoffwechselt wird. Dies bringt folgende Besonderheiten mit sich:

  • Es beeinflusst nicht die Kalorienbilanz (keine Kalorien)
  • Der Blutzuckerspiegel wird nicht beeinflusst
  • Stevia-Süße erhöht nicht das Kariesrisiko

Da Stevia also keinerlei Kalorien aufweist, ist es somit auch nicht für Übergewicht und die damit einhergehenden Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich. Weil es zudem auch den Blutzuckerspiegel nicht beeinträchtigt, geht auch keine Diabetes-Gefahr vom Konsum aus. Somit dürfen auch Diabetiker Stevia nutzen. Darüber hinaus hat sich der Süßstoff in einigen Studien sogar als leicht gefäßerweiternd herausgestellt.

Quelle: http://www.gesundesleben.at/stevia-zuckerersatz/

 

Und weil es sich so schön reimt die Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu Stevia auf Wikimedia.

 

Jetzt aber noch kurz die Vor- und Nachteile von Stevia

Die Vor- und Nachteile ein Artikel aus der Zeitschrift „Woman“:

Die Vorteile von Stevia

  • Stevia ist 300-mal süßer als normaler Zucker. In seiner Heimat Südamerika wird es deshalb schon seit Jahrhunderten als natürliches Süßungsmittel genutzt.
  • Die Blätter versüßen Tee oder Limonaden, getrocknet oder als Pulver zermahlen, halten sie ewig. Industriell verarbeitet werden sie zu einer klaren Flüssigkeit, weißem Pulver oder kleinen weißen Tabletten ganz ohne Eigengeschmack.
  • Egal ob in Limonaden, Joghurts oder Süßwaren, Stevia wird immer öfter dazu verwendet, unser Essen ohne Kalorien zu versüßen. Sie können es auch zum Backen verwenden, allerdings nur mit eigenen Steviarezepten, da das Mischverhältnis anders ist. Hier finden Sie ein Rezept für Birnen-Kompott mit Stevia.

Die Nachteile von Stevia

  • Damit der süßholzartige Eigengeschmack verloren geht, wird Stevia industriell verarbeitet. Hierbei werden die süßen Moleküle, das Steviol, der Pflanze entzogen. Ab diesem Zeitpunkt kann es leichter verarbeitet werden, muss aber auch als Zusatzstoff E960 gekennzeichnet werden.
  • Auch wenn Stevia keine Kalorien hat, sollten Sie das nicht als Freibrief nehmen, alles damit zu süßen. Denn die Geschmacksknospen gewöhnen sich schnell an die Süße und wollen die Intensität dann weiter steigern. Laut Lebensmittelbehörde sollte der tägliche Konsum von E960 vier Milligramm pro Kilo Körpergewicht nicht überschreiten. Das bedeutet für einen 60 kg schweren Menschen nur 0,24 Gramm pro Tag. Seien Sie also vorsichtig beim Dosieren.

 

Stevia ist erhältlich als Sirup, in Tablettenform und als Pulver und wird so zum Süßen von Speisen und Getränken eingesetzt.

Aber auch die Steviablätter selbst können verwendet werden. Anzucht, Wirkung und Rezepte kannst du bei Interesse in diesem Buch nachlesen: „Stevia – gesunde Süße selbst gemacht“

 

Wer Zucker meidet, muss nicht auf „DIE SÜSSE“ verzichten.

 

eure rikla

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rikla

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