„Der Mensch ist, was er isst“,

hat der deutsche Philosoph Ludwig Feuerbach im 19. Jahrhundert gesagt, und ich als ABM®-Ernährungsexpertin kann ihm heute nur zustimmen.

Je gesünder man sich ernährt, desto wohler fühlt man sich. Du solltest daher deinen Körper täglich ausreichend mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln versorgen.

Und die kommen aus biologischer Erzeugung.

 

Was macht bio so logisch?

 

Laut EG-Verordnung darf sich ein Landwirt dann als Biobauer bezeichnen, wenn mindestens 95 % seiner Grundzutaten aus biologischem Anbau stammen. außerdem muss er den gesamten Erzeugungsprozess seiner Lebensmittel protokollieren. Er muss seine Tiere artgerecht halten und sie statt mit Tiermehl mit Rohstoffen füttern, die entweder am eigenen Feld kommen oder die vom Acker eines anderen Biobauern kommen.

Obst, Gemüse und Getreide gedeihen nur mit Sonne und Wasser und vor allem dank eines durchdachten Anbausystems. Der Biobauer nutzt den Lauf der Natur, statt seine Felder mit einem Nebel aus Herbiziden, Pestiziden und Fungiziden zu überziehen. Eine Sorte wächst nach der anderen in einem jährlichen Rhythmus, man nennt das Fruchtfolge. Deshalb bekommt jede Pflanze genau das, was sie braucht. Und zwar auf ganz natürliche Weise.

Ein Beispiel:

Bohnen, Erbsen und Klee bilden an ihren Wurzeln sogenannte Knöllchenbakterien, die Stickstoff binden und im Boden einlagern.

Also baut der Biobauer im darauf folgenden Jahr Weizen oder Dinkel an, weil die den Stickstoff brauchen, um zu wachsen.

Und weil Erdäpfel, Zwiebeln, Karotten oder Fenchel nicht nur gut schmecken, sondern auch natürliche Unkrautvernichter sind, werden sie nur einmal so zwischendurch gesät.

Es ist ein natürliches Geben und Nehmen. Die Sorten wechseln sich immer ab, geben einander was sie benötigen, und der Boden bleibt jahrzehntelang fruchtbar.

Das ist Nachhaltigkeit.

Bei Bio-Lebensmitteln kannst du davon ausgehen, dass sie aus kontrolliertem Anbau stammen.

Bei Bio-zertifizierten Betrieben darfst du sicher sein, dass sie ihre Tiere artgerecht behandeln und ökologische und biologische Zusammenhänge berücksichtigen.

Biolandwirte arbeiten auch ohne Gentechnik und lehnen chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel ab.

Ob Bio-Lebensmittel tatsächlich gesünder sind, ist allerdings nicht ganz unumstritten. Greenpeace empfiehlt sie jedenfalls. Im Jahr 2005 hat die Organisation insgesamt 658 Proben von acht saisontypischen und frischen Lebensmitteln aus konventionellem Anbau genauer unter die Lupe genommen und dabei teilweise erhebliche Pestizid-Belastung festgestellt. Man hat sogar vor gesundheitlichen Risken gewarnt.

Und die amerikanische Ernährungswissenschaftlerin Virginia Worthington hat behauptet, dass Bio-Rohware einen höheren Nährstoffgehalt hat.

Um das zu verifizieren, hat sie 41 Studien untersucht und mit konventionell angebautem Getreide, Gemüse und Obst verglichen. Sie kam zu dem Ergebnis, dass Bio-Rohware mehr Vitamin C, mehr Eisen, mehr Magnesium und mehr Phosphor enthält.

Einen direkten Einfluss auf die Gesundheit konnte sie nicht endgültig nachweisen.

Quelle: Das AMB®-Buch

AMB Buch

Hier aber noch eine Bericht aus dem Jahr 2015 zum Thema Landwirtschaft und Pestizide .

Na, MAHLZEIT!

Für mich ist bio daher logisch!

Gib deinem Körper wertvolle Lebensmittel, denn der Mensch ist, was wer isst.

 

eure rikla

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ABM®-Ernährungsexpertin

 

 

 

 

 

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